Dienstleistung auf den Punkt gebracht

Autor: Ralf Jachtschuetz

  • Anforderungsmanagement & KI – ein neues Kapitel im ELM

    Anforderungen sind das Herzstück jedes erfolgreichen Entwicklungsprojekts. Mit Engineering Lifecycle Management (ELM)-Tools lassen sich diese Prozesse bereits heute durchgängig abbilden. Doch mit Künstlicher Intelligenz (KI) beginnt gerade ein spannender Wandel.

    KI kann Anforderungen automatisch auf Qualität und Eindeutigkeit prüfen, Vorschläge für Traceability zwischen Anforderungen, Tests und Designs machen und sogar Inkonsistenzen aufzeigen, bevor sie zum Problem werden. Das bedeutet: weniger Routinearbeit – mehr Raum für die inhaltliche Analyse.

    Die Chancen sind groß: Effizienzsteigerung, schnellere Fehlererkennung und die Nutzung von Erfahrungen aus früheren Projekten. Gleichzeitig bleiben Herausforderungen: Datenqualität, Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen und die Akzeptanz im Team.

    Fazit: ELM-Tools entwickeln sich zu intelligenten Assistenten im Anforderungsmanagement. KI ersetzt nicht das Fachwissen – sie macht es aber wirkungsvoller.

  • Variantenmanagement und Global Configuration

    Global Configuration: Ein zentraler Erfolgsfaktor im Variantenmanagement

    Im Variantenmanagement von Produktlinien stellt sich immer wieder die Frage:
    Wie behalten Teams den Überblick über unterschiedliche Produktvarianten und deren Abhängigkeiten?


    Hier kommt die Global Configuration ins Spiel.
    Global Configuration bezeichnet die übergreifende Steuerung und Zusammenführung von Konfigurationen verschiedener Artefakte, beispielsweise:


    – Anforderungen
    – Software-Versionen
    – Architektur
    – Testspezifikationen mit Testfällen


    Dabei geht es darum, sicherzustellen, dass jede Produktvariante auf einem konsistenten Satz abgestimmter und freigegebener Inhalte basiert.
    Für Projektleiter bedeutet Global Configuration:


    – Transparenz: Varianten und ihre zugehörigen Artefakte bleiben nachvollziehbar und dokumentiert.

    – Risikominimierung: Fehler durch widersprüchliche Datenstände werden vermieden.

    – Effizienz: Freigabeprozesse sind klar strukturiert und nachvollziehbar.

    Global Configuration ist damit nicht nur ein technisches Detail, sondern eine methodische Grundlage, um Variantenmanagement im Projektalltag sicher und skalierbar zu gestalten.

    Verwenden Sie schon Global Configuration für die Verwaltung ihrer Produktvarianten? Mit welchen Erfahrungen?

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